Archiv für den Monat: März 2019

Grönklitt-Porphyrit

Grönklitt-Porphyrit aus der Kiesgrube Horstfelde, südlich von Berlin.
Fluidale Textur, Aufnahme unter Wasser.
Angefeuchtete Geschiebeoberfläche.
Brauner Grönklitt-Porphyrit aus der Kiesgrube Thunpadel/Wendland/Niedersachsen.
Das Gestein wurde in der näheren Umgebung einer feinen Ader mit grünem, epidotähnlichem Material rot verfärbt.

Rhombenporphyr

Großer Rhombenporphyr, Heimatgebiet im Oslograben, gefunden in der Kiesgrube Niederlehme. Mit 20 cm Durchmesser dürfte es sich um einen der größten Rhombenporphyrfunde aus Brandenburg handeln. Auffällig ist der gute Erhaltungszustand, die Gesteinsoberfläche ist nur wenig angewittert.

Schriftgranit

Orangeroter Schriftgranit aus der Kiesgrube Niederlehme bei Berlin.
Rückseite des gleichen Steins. Die Reflektion des Alkalifeldspats am linken Bildrand zeigt, dass es sich um einen großen Einkristall handelt
Detail des Gefüges. Alkalifeldspat zeigt perthitische Entmischung.

Påskallavik-Porphyr

Påskallavik-Porphyr vom Geröllstrand in Steinbeck/Klütz.
Die dichte und braune Grundmasse enthält Einsprenglinge von gerundetem Alkalifeldspat mit dunklen Kernen und runde, schwach bläulichgraue und trübe Quarzkörner.
Rückseite des Geschiebes.
Geschiebe aus der Kiesgrube Hoppegarten bei Mücheberg/BB.
Fund aus der Kiesgrube Hohensaaten an der Oder.
Rotbrauner Påskallavik-Porphyr aus der Kiesgrube Arendsee/BB.

Västervik-Fleckenquarzit

Polierte Oberfläche eines Fleckenquarzits aus der Kiesgrube Niederlehme.

Die bisher als „Stockholm-Fleckenquarzite“ bezeichneten Gesteine kommen aus dem Gebiet um Västervik in Südschweden. Das steht fest, nachdem bei mehreren Exkursionen größere Mengen dieser metamorphen Gesteine in der Umgebung von Västervik gefunden wurden. Gleichzeitig sind nach wie vor keine Vorkommen solcher Gesteine im Raum Stockholm bekannt.
Die Quarzite zeichnen sich durch helle Flecken von wenigen Millimetern Größe aus, die regellos in den feinkörnigen, meist grauen, braunen oder auch rötlichen Gesteinen verteilt sind. Diese Flecken bestehen aus Sillimanit, das während der Metamorphose von Sedimenten neu gebildet wurde. Gelegentlich sind noch Reste der ursprünglichen Sedimentschichtung erkennbar. Textauszug aus und ausführliche Beschreibung auf kristallin.de.