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Ganggesteine des Oslograbens

In allen Phasen des Riftings kam es im Oslogebiet durch raschen Aufstieg und relativ schnelle Abkühlung von Magmen entlang von Spalten zur Intrusion von Gängen, Sills und kleinen Massiven. Diese Ganggesteine des Oslo-Grabens decken das ganze Spektrum möglicher Zusammensetzungen ab, von ultrabasisch und basisch über monzonitisch, syenitisch bis granitisch. Entsprechend existiert eine Fülle von Gesteins- und Lokalbezeichnungen, die mehrheitlich auf Brøggers Erstbeschreibungen zurückgehen (BRØGGER 1894, 1898, 1932):

  • Lamprophyre: Camptonit, Kersantit, Madeirit
  • basische Ganggesteine: Diabase, Olivindiabase
  • Syenitische Ganggesteine: Heumit, Lestiwarit, Maenait, Lindöit, Bostonit, Hedrumit, Akeritporphyre
  • Grorudit-Tinguait-Serie: Grorudit, Sölvsbergit, Tinguait
  • gangförmige Rhombenporphyre (intermediäre Latite u. ä.)
  • Quarzporphyre (Rhyolithe) und Trachyte aus ringdykes und sheeted dikes
  • Kullaite (trachytische Mischgesteine).

Eine Bestimmung der meist feinkörnigen Gesteine von Hand ist nur in wenigen Fällen möglich, auch als Geschiebe sind sie kaum sicher erkennbar (Ausnahme: Grorudit). Im Folgenden werden einige Beispiele vorgestellt, weitere Ganggesteine in anderen Abschnitten gezeigt (Hedrumit, Akeritporphyr, Rhyolithe etc.). Abschnitt 4 skizziert die Grenzen makroskopischer Bestimmbarkeit anhand ausgewählter Geschiebefunde.

  1. Camptonit
  2. Kugelkersantit
  3. Syenitische und monzonitische Ganggesteine (Maenait)
  4. Unbestimmte Geschiebefunde
  5. Grorudit – Sölvsbergit – Tinguait
  6. Kullait
  7. Literatur

1. Camptonit

BRØGGER 1898: 48-61 nennt das Auftreten mehrerer Hundert Gänge von Camptoniten im Oslogebiet und beschreibt ausführlich die Gesteine einiger Lokalitäten. Nur bei einem Teil dürfte es sich um Camptonite nach heutigem Verständnis als lamprophyrische Ganggesteine handeln, ein anderer dunkle basaltische Gesteine wie Diabase und „Proterobase“ (alterierte Basalte). Die Intrusion camptonitischer Gänge in silurische Sedimentgesteine markiert die Zeit unmittelbar vor Einsetzen des Riftings im nördlichen Teil des Oslograbens.

Abb. 1: Camptonit, Anstehendprobe, SE von Jarenvatnet (NOR), N Gran, östl. d. Strasse (60.37435, 10.56391). M. Bräunlich leg., Slg. der BGR in Berlin-Spandau.
Abb. 2: Nahaufnahme der feinkörnigen Grundmasse mit schwarzen Pyroxen-Einsprenglingen und etwas grünem Olivin.

Nach SCOTT 1980 überwiegen unter den „echten“ Camptoniten porphyrische Varianten mit dunkelgrauer und feinkörniger Grundmasse sowie idiomorphen Einsprenglingen von Klinopyroxen (bis 1cm) und braunem Amphibol (bis 2 cm, eher stengelig) in etwa gleicher Menge. Gelegentlich treten Mandeln mit Kalzit und Plagioklas auf, selten sind Chlorit-Pseudomorphosen nach Olivin. Die Gesteine können durch Alteration vergrünt sein.

Als Geschiebe dürften Camptonite nur selten auftreten und zudem schwer erkennbar sein, da man sie mit augit-porphyrischen Basalten sowie Olivin-Basalten oder Basaniten verwechseln kann. Camptonite enthalten keine Plagioklas- bzw. Feldspat-Einsprenglinge. Die feinkörnige Grundmasse besteht, sofern erkennbar, im Wesentlichen aus Plagioklas, dunklen Mineralen (Amphibol und/oder Pyroxen), darunter grüne oder rote (umgewandelte) Olivin-Körner (vgl. Abb. auf rapakivi.dk). Ophitisches Gefüge (feine Feldspatleisten) fehlt, tritt aber in vielen (nicht allen) Pyroxen-Basalten auf. Vorbehaltlich als Camptonit bestimmte Funde oder solche ohne eindeutige Zuordnung zeigen Abb. 7-8 und 12-13 im Abschnitt über die Oslo-Basalte.

Abb. 3: Camptonit, Anstehendprobe von Maena (NOR), Westfuß von Brandberget, Kirchspiel Brandbu, leg. Finckh 1906, Slg. der BGR Berlin.

2. „Kugelkersantit“

Kersantite sind Biotit-Hornblende-Augit-Lamprophyre. Porphyrische Varianten enthalten Einsprenglinge von Biotit, optional Pyroxen, Hornblende oder Olivin, aber keinen Plagioklas. Die dunkelgraue Grundmasse besteht aus den gleichen Mineralen, zusätzlich Plagioklas, gelegentlich auch Orthoklas (LE MAITRE et al. 2004). BRØGGER 1898: 71-84 beschreibt einen „Bronzit-Kersantit“ sowie weitere Ganggesteine, die neben Hornblende- auch Plagioklas-Einsprenglinge enthalten und damit nicht der aktuellen petrographischen Definition entsprechen (vgl. Proben auf skan-kristallin.de).

In der Sammlung H. Arildskov fanden sich drei Geschiebe von recht unterschiedlichem Aussehen, die als „Kugelkersantit“ bestimmt wurden. TRÖGER 1934, Nr. 884 beschreibt als „Kugelkersantit“ einen Lamprophyr-Mandelstein, dessen Hohlräume mit Feldspat, Quarz und Kalzit ausgefüllt wurden. Die runden Aggregate in den Funden Abb. 4-13 sind allerdings eher dunkel. Auch Ähnlichkeiten mit den Brøgger-Handstücken sind nicht erkennbar. Die Zuordnung der Gesteine bleibt bis auf weiteres offen.

Abb. 4, 5: „Kugelkersantit“ (?), gelblichbraunes Gestein mit dunklen Flecken, Breite 115 mm, Ulbjerg Klint, Limfjorden (DK), ex coll. H. Arildskov (LL107).

Abb. 6: dunkles und mehrphasiges Ganggestein („Kugelkersantit“, NO 547) Stenvik/Tofte (NOR).
Abb. 11: Nahaufnahme. Die runden, teils auch angedeutet sechseckigen „Flecken“ weisen einen schmaleren dunklen Rand auf. Die Grundmasse enthält neben reichlich Feldspat auch nadelförmige dunkle Minerale (Ägirin?).
Abb. 12: helle Verwitterungsrinde eines dunklen Ganggesteins („Kugelkersantit“, NO 1158), Filtvet/Hurum (NOR).
Abb. 13: Nahaufnahme. Die Grundmasse besteht aus Feldspat und einem gelblichbraunen Mineral (kein Glimmer), das Gestein reagiert auf einen Handmagneten. Die dunkleren kugeligen Aggregate weisen eine Zonierung auf (heller Saum), enthalten leistenförmige Feldspäte (Plagioklas) und sind nicht magnetisch.

3. Syenitische und monzonitische Ganggesteine

Die syenitischen bis monzonitischen Ganggesteine des Oslo-Grabens sind mehr oder weniger leukokrate (helle) und feinkörnige, zum großen Teil aus Feldspat (Albit, Orthoklas) bestehende Gesteine. Zur dieser Gruppe gehören Heumit, Lindöit, Maenait, und Bostonit (Anstehendproben s. skan-kristallin.de), ein Teil der Syenitporphyre, Glimmersyenitporphyre und Akeritporphyre sowie Hedrumit und Lestiwarit als Begleiter der Nephelinsyenite.

Eine ältere, zu Beginn des Riftings in silurische Sedimentgesteine intrudierte Generation von Ganggesteinen sind die syenitischen bis trachytischen Maenaite. Sie treten in zahlreichen Gefügevarianten auf, auch mit porphyrischem Gefüge (Maenaitporphyr), und bestehen aus Albit und Orthoklas, neben dunklen Mineralen (Pyroxen und Amphibol). Gegebenenfalls kann etwas Quarz enthalten sein.

Abb. 14: Maenait, Anstehendprobe von der Insel Tofteholmen (NOR), Dr. Heidrich leg. 2.7.1965, Slg. der FU Berlin (Lankwitz).

4. Unbestimmte Geschiebefunde

Ein Geschiebefund von Hökholz ist ein feinkörniger basischer Vulkanit mit vereinzelten schwarzen Pyroxen-Einsprenglingen und weißen Mandeln. In der Grundmasse sind zahlreiche nadelförmige dunkle Minerale erkennbar, wahrscheinlich Ägirin (ein Na-Fe-Pyroxen). Dies weist auf einen alkalireichen Vulkanit bzw. Ganggestein hin, ebenso der Olivin-Pyroxen-(Mantel?-)Xenolith in der Bildmitte Abb. 16. Das Gestein ist ohne Dünnschliffuntersuchung nicht näher bestimmbar. Vermutet wird eine Herkunft aus dem Oslograben, Vergleiche mit Anstehendproben könnten in Richtung Madeirit weisen.

Abb. 15: Alkalivulkanit/Ganggestein mit schwarzen Pyroxen-Einsprenglingen und weißen Mandeln. Geschiebe vom Geschiebestrand Hökholz.
Abb. 16: Nahaufnahme, Peridotit(?)-Xenolith aus Olivin und Pyroxen.
Abb. 17: Nahaufnahme unter Wasser.

Als „Hedrumit von Skirstad-Kjern“ wurde der Fund aus der Slg. H. Arildskov bestimmt (Referenz: KLEY 1941: 138, 144). Eine Übereinstimmung mit Abbildungen von Anstehendproben ist allerdings nicht erkennbar. Das Gestein dürfte eine intermediäre Zusammensetzung (Andesit oder Trachyt) besitzen, vgl. ähnliche Gefüge von Trachyt und Maenait-Porphyr auf skan-kristallin.de.

Abb. 18: feinkörniges intermediäres Ganggestein (Maenait-Porphyr?), Breite 13,5 cm, Steinvik/Tofte (NOR), NO 1048, ex coll. H. Arildskov.
Abb. 19: Nahaufnahme der nassen Oberfläche

Die hellgraue und feldspatreiche Grundmasse enthält weiße und leistenförmige Feldspat-Einsprenglinge sowie säulige bis stengelige dunkle Minerale (Pyroxen und Amphibol). Das Geschiebe ist durchsetzt mit kleineren kantigen bis rundlichen Einschlüssen eines feinkörnigen Fremdgesteins.

Abb. 20: An der Seite zeigen sich kantige Einschlüsse von schwarzer, grauer oder grüner Farbe. Die dunklen Säume bestehen aus kleinen „akkretierten“ Pyroxen-Kristallen.

Abb. 21-23 ist ein grünlichgraues und kleinkörniges Ganggestein mit stengeligen Amphibol- und nadeligen Ägirin(?)-Einsprenglingen. Die körnige Grundmasse besteht aus weißem, teils undeutlich rechteckigem (nicht leistenförmigem) Feldspat, einem unbestimmten grünen Mineral sowie orangefarbenen Körnern (Alkalifeldspat, Nephelin?). Auch in diesem Fall gelang bisher keine eindeutige Bestimmung (Maenaitporphyr, feinkörniger Hedrumit?).

Abb. 21: Ganggestein, Geschiebe von Broager (DK), Slg. T. Brückner.
Abb. 22: polierte Schnittfläche
Abb. 23: In der Nahaufnahme sind undeutlich konturierte und helle, teils rötlich gefärbte Einschlüsse erkennbar.

5. Grorudit – Sölvsbergit- Tinguait

Als „Grorudit-Tinguait-Serie“ beschreibt BRØGGER 1894: 5-66 eine Reihe „feinkörniger bis dichter, grün gefärbter und gewöhnlich ägirinreicher Ganggesteine“, die genetisch verwandt und durch Übergänge miteinander verbunden sind. Grorudit, Sölvsbergit und Tinguait bilden die Ganggesteinsäquivalente von Ekerit, Nordmarkit und Nephelinsyenit.

Abb. 24: Grorudit, Geschiebe aus der Vigsjö-Bucht (DK), leg. D. Lüttich.
Abb. 25: In der Nahaufnahme sind vereinzelt schwarze Ägirin-Nadeln erkennbar.

Der Grorudit gehört zu den wenigen Ganggesteinen aus dem Oslograben, die in porphyrischer Ausbildung auch als Geschiebe erkennbar sind. Das harte und zähe Gestein besitzt eine sehr feinkörnige Grundmasse, die in ihrer Farbe zwischen graugrün, blaugrün und hell- bis dunkelgrün variiert. Gelegentlich ist eine schlierige oder fluidale Textur erkennbar. Abgerollte Geschiebe fühlen sich weich und glatt an. Als Einsprenglinge treten 5-10 mm große und weiße, gelbliche bis rötliche Feldspäte auf, teils von rechteckiger oder leistenförmiger Gestalt, teils mit unregelmäßigen Konturen. Die Feldspäte sind stellenweise in Gruppen angeordnet. Für die Bestimmung wichtig ist das Vorhandensein einzelner schwarzer Nadeln von Ägirin (Na-Pyroxen).

Die mineralogische Zusammensetzung des Grorudits ist makroskopisch nicht erkennbar. Analysen ergaben eine granitische Zusammensetzung, wobei die Grundmasse Quarz in bedeutender Menge enthält, neben Feldspat und Ägirin, der für die grüne Färbung verantwortlich ist (Quelle?). Das Alter des Gesteins beträgt etwa 250 Millionen Jahre. Verwechslungsmöglichkeiten bestehen mit vergrünten Basalten oder dem Särna-Tinguait. Den Basalten fehlen die Ägirin-Einsprenglinge. Der Särna-Tinguait enthält bedeutend mehr Ägirin, die Feldspat-Einsprenglinge sind meist silbrig-transparent, klar konturiert und nicht in Gruppen angeordnet.

Abb. 26: Grorudit-Geschiebe mit gelblich-braunen Feldspat-Einsprenglingen, nass fotografiert, Vigsjö-Bucht (DK), leg. D. Lüttich.

Abb. 27, 28: Grorudit-Geschiebe aus der Kiesgrube Nindorf-Breetze bei Lüneburg, nass fotografiert.

Abb. 29: Grorudit, polierte Schnittfläche, Nahgeschiebe aus Mølen (NOR), Slg. T. Brückner.
Abb. 30: Nahaufnahme, rechts oberhalb der Bildmitte ein sechseckiger Kopfschnitt eines Pyroxen-Einsprenglings.

Der Sölvsbergit (Sølvsbergit) zeichnet sich im Vergleich zu den Groruditen durch einen geringeren Quarzgehalt aus, bei sonst ziemlich gleichartiger Zusammensetzung. Die feinkörnigen und graugrünen Ganggesteine können durch Verwitterung recht hell werden. Einsprenglinge fehlen meist, allenfalls Feldspat-Einsprenglinge bis 10 mm treten auf. Die Grundmasse besteht aus Alkalifeldspat und Ägirin (in einigen Typen durch Hornblende ersetzt) und kann eine subparallele Einregelung aufweisen (trachytisches Gefüge). ZANDSTRA 1988: 404 stellt drei Typen vor. Insgesamt handelt es sich um ein ziemlich unauffälliges Gestein, das als Geschiebe kaum sicher erkennbar sein dürfte.

Abb. 31: Sölvsbergit, feinkörniges grünes Gestein mit einzelnen Ägirin-Nadeln, Anstehendprobe vom SE-Hang des Sölvberget zwischen Lunner und Berget, Hadeland (NOR), Dr. Heidrich leg. 14.07.1967, Sammlung der FU Lankwitz.

Das Geschiebe Abb. 32-33 aus der Sammlung H. Arilsdkov wurde gemäß der Beschreibungen von BRØGGER 1894: 67-108 als Sølvsbergit bestimmt. Dem Verfasser vermochte beim Studium dieser Quelle allerdings keine makroskopische Übereinstimmung erkennen.

Abb. 32, 33: Sölvsbergit (?), Geschiebe von Hirtshals (DK), ex coll. H. Arildskov.

Die Tinguaite des Oslograbens sind unauffällige, dunkel graugrüne und feinkörnige Ganggesteine mit spärlichen Feldspat-Leisten (Sanidin) und nadeligem Ägirin als Einsprengling.

Abb. 34: Tinguait von Hedrum (NOR), Spaltengang zwischen Asbjörnsröd und Abilsröd/Hedrum; Orig. Slg. Brøgger 1906, Slg. der BGR Berlin.

Der von JENSCH 2013 beschriebene Tinguait von Graver enthält zusätzlich transparente, bis 1 cm große Sanidin-Einsprenglinge mit kleinen Einschlüssen von Ägirin. Ein sphärolithischer Tinguait mit interstitialem Ägirin (Geschiebefund aus der Vigsö-Bucht) ist das Titelbild von Geschiebekunde aktuell 28 (5) 2012.

6. Kullait

Kullaite sind hybride Mischgesteine, gebildet durch eine Vermischung von alkalibasaltischen Mantelmagmen mit anatektischen (sauren) Schmelzen in den tieferen Teilen der Erdkruste (OBST et al. 2004). Die trachytischen Ganggesteine treten, neben den bekannten Vorkommen in SW-Schweden und auf Bornholm, auch im Oslo-Gebiet auf, s. Anstehendproben auf skan-kristallin.de. Stehen die SW-schwedischen Kullaite zeitlich im Zusammenhang mit der Intrusion des Gangschwarms der NW-Dolerite im Permokarbon, ist die Altersstellung der norwegischen Kullaite unklar. HOLTEDAHL & DONS 1966 ordnen ihnen ein jüngeres Alter als den Rhombenporphyren und Akeritporphyren zu.

Henrik Arildskov hat mehrere Dutzend Nahgeschiebe von Kullaiten in Südnorwegen gesammelt. Die grünlichgrauen oder rötlichbraunen Gesteine zeigen unter der Lupe ein verfilztes Gefüge aus schmalen gelblichen bis grünlichen Feldspatleisten, neben dunklen und alterierten (chloritisierten) mafischen Mineralen. Rundliche Xenolithe von orangeroter Farbe und/oder Xenokristallen (grünlich, rot) durchsetzen locker das Gestein. In den rötlichen Xenolithen fehlen die dunklen Minerale weitgehend. Vereinzelt finden sich mit Kalzit gefüllte Mandeln.

Kullaite sind nicht als Leitgeschiebe geeignet, die Gesteine von Bornholm oder aus dem Steinbruch Torpa Klint (SW-Schweden) sehen ganz ähnlich aus.

Abb. 35: Kullait, Geschiebe von Filtvet/Hurum (NOR), Slg. H. Arildskov.
Abb. 36: Nahaufnahme

Abb. 37, 38: Kullait, ähnlicher Typ, Geschiebe von Stenbjerg (DK), Slg. E. Figaj.

Abb. 39, 40: Kullait, Geschiebe von Storsand (NOR), Slg. H. Arildskov.

Abb. 41: Kullait, Breite 11 cm, Geschiebe von Filtvet (NOR), Slg. H. Arildskov.

7. Literatur

BARTH T 1945 Studies of the Igneous Rock Complex of the Oslo Region II. Systematic petrography of the Plutonic Rocks – Det norske Videnskaps-akadami i Oslo. Skrifter I.

BRØGGER W C 1894 Die Eruptivgesteine des Kristianiagebietes I. Die Gesteine der Grorudit-Tinguait-Serie – Videnskabsselskkabets Skrifter I. Mat.-naturv. Kl. I. 1894.

BRØGGER W C 1898 Die Eruptivgesteine des Kristianiagebietes III. Das Ganggefolge des Laudalits – Videnskabsselskkabets Skrifter I. Mat.-naturv. Kl. 1898.

BRØGGER W C 1906 Eine Sammlung der wichtigsten Typen der Eruptivgesteine des Kristianiagebietes nach ihren geologischen Verwandtschaftsbeziehungen geordnet. Nyt Magazin for Naturwidenskaberne, A.W. Brøggers Bogtrykkerie 1906 (als Faksimile).

BRØGGER WC 1932 Die Eruptivgesteine des Oslogebietes VI. Über verschiedene Ganggesteine des Oslogebietes – Skr. Norske Videns.-Akad. i Oslo I. Mat.-naturv. Kl. I Nr. 7, 1932.

DONS J A 1952 Studies on the Igneous Rock Complex of the Oslo Region. XI. Compound volkanic necks, igneous dykes, and fault zone in the Ullern-Husebyåsen Area, Oslo – NVAMK.

HOLTEDAHL O & DONS J A 1966 Geological guide to Oslo and districts (with map 1: 50000) – Universtitsforlaget Oslo.

JENSCH J-F 2013 Auf der Suche nach dem Tinguait von Graver, Südnorwegen, bei Valebø – Eine Exkursion auf den Spuren von W. C. Brøgger – Geschiebekunde aktuell 29 (3). S. 69-76.

LE MAITRE et al 2004 Igneous Rocks: A Classification and Glossary of Terms. Edited by R. W. Le Maitre and A. Streckeisen and B. Zanettin and M. J. Le Bas and B. Bonin and P. Bateman – 252 S., Cambridge University Press, ISBN 0521619483.

SCOTT P W 1976 The relationship between camptonite and maenaite sills in the northern part of the Oslo alkaline province – Jour. geol. soc. London 132.

SCOTT P W 1980 Zoned pyroxenes and amphiboles from camptonites near Gran, Oslo region, Norway – Mineralogical Magazine, Sept 1080, Vol. 43, S. 913-917.

TRÖGER W E 1934 Spezielle Petrographie der Eruptivgesteine, Nomenklatur-Kompendium, Berlin 1935. Nachdruck durch den Verlag der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft, 1969.

OBST K et al. 2004 Rift magmatism in southern Scandinavia in: Permo-Carboniferous extension-related magmatism at the SW margin of the Fennoscandian Shield – GSL Special publication 223, S. 259-288.

KLEY K VAN DER & VRIES W DE 1941 Gidsgesteenten van het noordelijk diluvium. – 191 S., 185 Abb., 1 Kt.; Meppel (J. A. Boom & Zoon).

ZANDSTRA J G 1988 Noordelijke Kristallijne Gidsgesteenten ; Een beschrijving van ruim tweehonderd gesteentetypen (zwerfstenen) uit Fennoscandinavië – XIII+469 S., 118 Abb., 51 Zeichnungen, XXXII farbige Abb., 43 Tab., 1 sep. Kte., Leiden etc. (Brill).

Porphyrische Vulkanite aus dem Oslograben

Feinkörnige Vulkanite, Subvulkanite und Ganggesteine mit porphyrischem Gefüge finden sich im Oslo-Gebiet in mannigfaltigen Ausprägungen und entstanden in allen Phasen des riftgebundenen Magmatismus. Neben Gesteinen mit basischer Zusammensetzung („Oslo-Basalte“) und den weit verbreiteten intermediären Vulkaniten (Rhombenporphyre, Latite) treten syenitische bis rhyolithische Gesteine auf. Rhyolithische Magmen wurden insbesondere im Zuge explosiver vulkanischer Aktivität und Caldera-Kollaps in der Spätphase des Riftings gefördert, beim Aufstieg SiO2-reicher Restschmelzen aus den weitgehend entleerten Magmakammern der basaltischen Zentralvulkane. Syenitische bis rhyolithische Ganggesteine drangen weiterhin in ringförmige, nach dem Caldera-Kollaps entstandene Störungen und Spalten ein (ring dykes) oder stiegen als Zentraldome (cone sheets) auf. Andere Rhyolithe werden als Begleiter granitischer Massive angesehen (sog. porphyrische Mikrogranite, z. B. Drammen-Quarzporphyr, Horn-Quarzporphyr).

Die meisten der feinkörnigen bis dichten Syenitporphyre, Quarzporphyre (Rhyolithe) und Sphärolithporphyre des Oslograbens sind als Geschiebe nicht erkennbar bzw. sicher von Gesteinen aus anderen Gebieten unterscheidbar. Für einige Ignimbrit-Typen ist dies möglich, da ihr Erscheinungsbild deutlich von Ignimbriten aus anderen Liefergebieten abweicht. Die folgenden Bilder, darunter viele Nahgeschiebe aus der Sammlung Arildskov, zeigen einen kleinen Querschnitt durch die Vielfalt an Gefügen und sind nicht als Bestimmungshilfe zu verstehen.

  1. Quarzporphyre (Rhyolithe) – Horn-Quarzporphyr
  2. Sphärolithporphyre – Sörkedal-Typ – Vulkanite mit Lithophysen
  3. Syenitporphyre – Glimmersyenitporphyr
  4. Literatur

1. Quarzporphyre (Rhyolithe)

Abb. 1: Oslo-Quarzporphyr, Nahgeschiebe von Steinvik (NOR), ex coll. H. Arildskov.
Abb. 2: Nahaufnahme
Abb. 3: Oslo-Quarzporphyr mit feinkörniger Grundmasse, Steinvik (NOR), ex coll. H. Arildskov.
Abb. 4: Oslo?-Quarzporphyr, Geschiebe vom Hirtshals-Kliff, Breite 8 cm.

Das Gestein in Abb. 5-6 könnte ein Horn-Quarzporphyr sein, seine Eignung als Leitgeschiebe ist allerdings umstritten (Beschreibung in JENSCH F 2012 und auf rapakivi.dk; Abb. eines ähnlichen Fundes auf skan-kristallin.de).

Abb. 5: Horn-Quarzporphyr?, Breite 10 cm, Steinvik/Tofte (NOR), ex coll. H. Arildskov.
Abb. 6: Nahaufnahme. In einer feinkörnigen und beigefarbenen Grundmasse liegen bräunliche und unregelmäßig begrenzte, bis 15 mm große Alkalifeldspat-Einsprenglinge sowie runde und glasklare Quarze (bis 8 mm). Dunkle Minerale (stengelige Amphibole) sind in geringer Menge vorhanden.

Drei Geschiebe aus Norwegen aus der Sammlung H. Arildkov wurden als Akerit-Porphyr, Egekoll-Høgås-Type bestimmt (Referenz: OFTEDAHL 1946). Augenscheinlich handelt es sich um Quarzporphyre, während Akeritporphyre als monzonitische Ganggesteine weitgehend frei von Quarzeinsprenglingen sind. Ob im Anstehenden ein genetischer Zusammenhang dieses auffälligen Porphyrtyps mit Akeritporphyren besteht, konnte bislang nicht geklärt werden.

Abb. 7: Quarzporphyr („Akerit-Porfyr, Egekoll-Høgås-Type“), Filtvet (NOR), ex coll. H. Arildskov.
Abb. 8: Nahaufnahme. Quarz- wie Feldspat-Einsprenglinge sind von dunklen Säumen (Sphärolithe?) umgeben.

Abb. 9, 10: ähnlicher Quarzporphyr („Akerit-Porfyr”), Steinvik (NOR), ex coll. H. Arildskov.

Abb. 11: Quarzporphyr („Akerit-Porfyr, kvartsrig“), Filtvet (NOR), ex coll. H. Arildskov.

Felsitporphyr ist eine Bezeichnung für SiO2-reiche (saure) Porphyre mit dichter Grundmasse.

Abb. 12: Felsitporphyr („Sörkedal-Porphyr“), Breite 85 mm, Steinvik (NOR), ex coll. H. Arildskov. Der dichte und rötlichbraune Vulkanit enthält wenig weiße und kantige Feldspat-Einsprenglinge, etwas Quarz sowie kleine eckige Vulkanit-Fragmente.

2. Sphärolithporphyre

Sphärolithe sind kugelige bzw. sphärische, im Anschnitt rundliche Aggregate, die aus radialstrahlig um einen Kristallisationskeim gewachsenen Quarz-Feldspat-Aggregaten bestehen. Sie treten vor allem in sauren Vulkaniten (Rhyolithen) auf und bilden sich bei rascher Abkühlung (Unterkühlung) einer Schmelze, die nicht genügend Kristallkeime für eine „normale“ Kristallisation bereithält. Vulkanite mit spärolithischem Gefüge sind weit verbreitet und kommen in allen Vulkanitgebieten vor. Geschiebefunde lassen sich in der Regel keiner bestimmten Herkunft zuordnen. Die Sphärolithporphyre des Oslograbens sehen mitunter vergleichsweise „frisch“ aus, die Sphärolithe heben sich kontrastreich von der Grundmasse ab, ihr radialstrahliger Aufbau ist unter der Lupe gut erkennbar. Dieser subjektive Eindruck dürfte allerdings kaum ein hinreichendes Merkmal zur Unterscheidung von Vulkaniten aus anderen Gebieten bieten.

Abb. 13: Quarzporphyr mit dunklen Höfen (Sphärolithe) um Quarz- und Feldspat-Einsprenglinge. Geschiebe von Hurum (NOR), ex coll. H. Arildskov.

Auffällige Vulkanite sind die Sphärolithporphyre vom Sörkedal-Typ (Abb. 2-5, ex coll. H. Arildskov). In einer hellbraunen und feinkörnigen Grundmasse liegen zahlreiche rundliche und orangebraune Sphärolithe sowie rötliche Feldspat-Einsprenglinge, jeweils umgeben von einem weißen Saum. Dunkle Minerale sind kaum vorhanden, Quarz-Einsprenglinge fehlen. Vergleichbare Sphärolithporphyre kommen in der Bærum-Caldera vor (s. Anstehendproben auf skan-kristallin.de).

Abb. 14: Sphärolithporphyr (Sörkedal-Typ), Breite 80 mm, Geschiebe von Filtvet (NOR), ex coll. H. Arildskov.
Abb. 15: Nahaufnahme

Abb. 16, 17: Sphärolithporphyr (Sörkedal-Typ?), Steinvik/Hurum (NOR), ex coll. H. Arildskov.

Abb. 18: Sphärolithporphyr (Sörkedal-Typ), Breite 80 mm, Geschiebe von Hurum (NOR), ex coll. H. Arildskov.

Abb. 19-21 zeigt zwei Geschiebe mit sphärolithischer Textur aus der Vigsö-Bucht in Norddänemark. Eine Herkunft aus dem Oslograben ist vorstellbar, lässt sich aber mangels weiterer spezifizierender Gefügemerkmale nicht näher belegen.

Abb. 19: sphärolithischer Vulkanit, Vigsö-Bucht (DK), Slg. E. Figaj

Abb. 20, 21: roter Sphärolithporphyr mit feinkörniger Grundmasse, Vigsö-Bucht (DK), Slg. E. Figaj.

Neben Sphärolithen finden sich in Vulkaniten weitere sog. primäre Hochtemperatur-Kristallisationserscheinungen (BREITKREUZ 2013), darunter runde bis eiförmige und konzentrische Texturen, die als Lithophysen bezeichnet werden. Lithophysen können von sphärolithischen Texturen begleitet sein. Eine veraltete Bezeichnung für Vulkanite mit Lithophysen ist „Kugelfels“. Die dänische Bezeichnung „porfyriske pisolitter“ scheint sich eher auf Vulkanite mit Lithophysen zu beziehen, als dass es sich tatsächlich um Aschentuffe mit akkretionären Lapilli handelt. Perlitisches Gefüge entsteht ebenfalls bei der Entglasung, der Umwandlung von amorphem Gesteinsglas in die kristalline Phase. Die damit verbundene Volumenzunahme führt zur Bildung einer typischen netz- und maschenförmigen Textur aus rundlichen Perliten.

Am Grevsenkollveien bei Oslo steht ein brauner Vulkanit als 2 m mächtiger Gang im Nordmarkit an. Die polierte Schnittfläche zeigt runde bis eiförmige Gebilde mit konzentrischem Aufbau (Lithophysen).

Abb. 22, 23: Vulkanit vom Grevenskollveien, bei Abzweigung Lachmannsveien, SE Oslo (NOR), polierte Schnittfläche, leg. A. Bräu. Die Nahaufnahme zeigt Lithophysen? mit hellem Rand und rotem Kern.

Abb. 24: Vulkanit mit eckigen bis runden und konzentrischen Texturen („Sphärolithporphyr“), Breite 95 mm, Hurum (NOR), ex coll. H. Arildskov.
Abb. 25: eiförmige und konzentrische Texturen in einem fluidalen Vulkanit („Oslo-Ignimbrit“), Breite 10 cm, Verket (Hurum), ex coll. H. Arildskov.

Abb. 26-28 ist ein brauner Vulkanit („Kugelfels“) mit kugeligen, im Anschnitt runden bis eiförmigen Aggregaten (Lithophysen). Einige davon weisen, je nach Anschnitt eine konzentrische Struktur auf. Die undeutlich konturierten Kernbereiche bestehen aus Quarz. Geschiebe aus der Vigsö-Bucht (DK), Slg. E. Figaj.

3. Syenitporphyre

Feinkörnige syenitische bis monzonitische Gesteine treten im Oslograben in großer Vielfalt auf, in Gestalt von Gängen oder kleinen Massiven. Syenitporphyre sind feinkörnige Syenite (Mikrosyenite) mit Alkalifeldspat-Einsprenglingen. Mit zunehmendem Quarz-Anteil gehen sie in Quarzsyenite über, mit zunehmendem Plagioklas-Gehalt in Monzonite (hierzu gehören auch die Akeritporphyre). Aus dem Anstehenden wird eine Reihe von Typen beschrieben, eine Zuordnung von Geschiebefunden dürfte mit großen Schwierigkeiten verbunden sein. Die Gesteine stammen aus Kleinstvorkommen, sind sehr selten und weisen oftmals keine spezifischen Merkmale auf, die eine eindeutige Zuordnung ermöglichen. Allenfalls entsprechende Funde mit einzelnen rhombenförmigen Feldspat-Einsprenglinge können einen Anhaltspunkt für eine Herkunft aus dem Oslograben liefern (Abb. 39).

Abb. 29: Syenitporphyr mit hellen Alkalifeldspat-Einsprenglingen, Hanstholm (DK), leg. E. Figaj.

Die kleinkörnige Grundmasse besteht aus einem Gewirr leistenförmiger Feldspat-Kristalle, stellenweise ist eine Einregelung erkennbar (trachytisches Gefüge). Die Zusammensetzung des Gesteins ist unklar, Syenitporphyr ist eine vorläufige Bezeichnung. Bei Vorhandensein von viel Plagioklas in der Grundmasse könnte es sich auch um einen porphyrischen Latit handeln.

Abb. 30: Syenitporphyr, ex coll. H. Arildskov, Geschiebe von Tofte (NOR).

In einer feinkörnigen und feldspatreichen Grundmasse liegen orangefarbene Einsprenglinge von Alkalifeldspat. Der Fund wurde als Akeritporphyr bestimmt, es fehlen aber die für Akeritporphyre typischen Plagioklas-Einsprenglinge.

Aus der Bærum-Caldera werden mehrere Typen von Syenitporphyren beschrieben (HOLTEDAHL 1943: 32): 1) Byvatn-Typ, 2) Østern-Typ, 3) Raufjellås-Typ, 4) Fjellsjöhøgda-Typ und 5) Sørkedal-Typ.

Abb. 31, 32: Syenitporphyr, Østern-Typ, Anstehendprobe von Østervann (NOR), ex coll. H. Arildskov. Nach HOLTEDAHL 1943: 32 und OFTEDAHL 1946: 18 weist das Gestein eine monzonitische Zusammensetzung auf und wird zu den Akeritporphyren gezählt.

Abb. 33, 34: porphyrischer Syenit („Syenitporphyr, Fjellsjöhøgda-Typ”), Geschiebe von Storsand (NOR), ex. coll. H. Arildskov. Die körnige Grundmasse besteht aus orangefarbenen, untergeordnet grünlich-grauen Feldspatkörnern. Quarz ist nicht erkennbar. Die hellgrauen Einsprenglinge sind nicht näher bestimmbar (Anorthoklas, Plagioklas?).

Abb. 35: Syenitporphyr, Byvatn-Typ (gemäß Beschreibung von SAETHER 1962), Storsand (NOR), ex. coll. H. Arildskov.
Abb. 36: Nahaufnahme

Die graugrüne Grundmasse besteht aus rechteckigen bis leistenförmigen Feldspat-Kristallen, neben Amphibol und Biotit als dunkle Minerale. Quarz ist nicht erkennbar. Die gelblichgrauen bis grünlichen Feldspat-Einsprenglinge weisen einen hellen Saum, manche auch einen undeutlich rhombenförmigen Anschnitt auf. Der Geschiebefund ähnelt Anstehendproben von Ullernäsen und Bygdø.

Porphyrische Mikrosyenite mit höherem Glimmer-Anteil („Glimmersyenitporphyre“) treten als Gänge, insbesondere als Ringgänge im Zusammenhang mit der Calderabildung auf. Auch hier werden mehrere Typen unterschieden. ZANDSTRA 1999, Nr. 245 beschreibt den Typ Bygdö-Nakholmen von der Huk-Passage auf Bygdøy bei Oslo.

Abb. 37, 38: Glimmersyenitporphyr, Steinvik (NOR), ex. coll. H. Arildskov.

Abb. 39: Glimmersyenitporphyr, Hurum/Storsand (NOR), ex. coll. H. Arildskov (No 1022).

4. Literatur

BREITKREUZ C 2013 Spherulites and lithophysae – 200 years of investigation on high-temparature crystallization domains in silica-rich volcanic rocks – Bull. Volcanol. (2013) 75: 705, 16 S..

HOLTEDAHL O 1943 Studies on the Igneous Rock Complex of the Oslo Region. I – Some structural features of the district near Oslo – Skrifter utgitt av det Norske Videnskaps Akademi i Oslo, I. Mat.-Naturv. Klasse 1943, No. 2 – 71 S., 39 Fig., 1 Kte., Oslo.

JENSCH F 2012 Der Horn-Quarzporphyr vom Oslogebiet, ein unbeachtetes Leitgeschiebe – Geschiebekunde aktuell 28 (3/4): 99-108, 8 Abb., Hamburg/Greifswald August 2012.

OFTEDAHL C 1946 Studies on the igneous rock complex of the Oslo Region. VI. On akerites, felsites and rhomb-porphyries. Skr. Norske Videns.-Akad. i Oslo I. Mat.-naturv. Kl. I. 1946 No.1

SAETHER E 1962 Studies on the Igneous Rock Complex of the Oslo Region. 18. General investigations of the Igneous Rocks in the area North of Oslo. Skr. Norske Videns.-Akad. i Oslo I. Mat.-naturv. Kl. I. Ny Serie No. 1.

ZANDSTRA J G 1999 Platenatlas van noordelijke kristallijne gidsgesteenten, Foto’s in
kleur met toelichting van gesteentetypen van Fennoscandinavië – XII+412 S.,
272+12 unnum. Farb-Taf., 31 S/W-Abb., 5 Tab., Leiden (Backhuys).